Péter Cardinal Erdõ Péter Cardinal Erdõ
Function:
Archbishop of Esztergom-Budapest, Hungary
Title:
Cardinal Priest of St Balbina
Birthdate:
Jun 25, 1952
Country:
Hungary
Elevated:
Oct 21, 2003
More information:
www.catholic-hierarchy.org
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German Chisinau: Bischöfe Südosteuropas beraten über Minderheitssituation
Mar 02, 2010
Vorsitzender des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), Kardinal Erdö, eröffnet und leitet Tagung - Es geht um "Rechte und Pflichten der katholischen Minderheiten in den Ländern Südosteuropas"
23.02.2010

Bern-Chisinau, 23.02.2010 (KAP) Das Thema "Rechte und Pflichten der katholischen Minderheiten in den Ländern Südosteuropas" steht im Zentrum einer am Donnerstag beginnenden Tagung der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen mehrerer europäischer Staaten in der moldawischen Stadt Chisinau. Die Tagung wird vom Vorsitzenden des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), Kardinal Peter Erdö (Esztergom-Budapest) geleitet. Gastgeber ist der katholische Bischof von Chisinau, Anton Cosa. Die teilnehmenden Bischöfe kommen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Moldawien, Rumänien, Serbien, Montenegro, Mazedonien, der Türkei und Zypern.

Thematisiert werde etwa der Beitrag, "den Katholiken zur Verwirklichung des Gemeinwohls in unseren Gesellschaften leisten können und müssen", sagte der Präsident der Bischofskonferenz Bosnien-Herzegowinas, Kardinal Vinko Puljic. Weitere Themen seien der Säkularisierungsprozess und gesellschaftliche Probleme wie Arbeitslosigkeit, Migration oder Alkoholismus. Neben den Debatten besuchen die Teilnehmer den Angaben zufolge verschiedene kirchliche Einrichtungen, die sich für bedürftige Menschen engagieren.

Moldawien gilt als eines der ärmsten Länder Europas. 80 Prozent leben unter der Armutsgrenze. Mehr als eine Million der 4,4 Millionen Moldawier sind ausgewandert; zurückgeblieben sind Arme, Alte, Kranke und Kinder. Geschätzte 40.000 Kinder leben ohne Betreuung, viele von ihnen auf der Straße.

Die Bischöfe werden etwa die Pfarre Stauceni der Steyler Missionare besuchen. Die pastorale Arbeit der äußerst lebendigen Gemeinde wurde von Anfang an von sozialen Initiativen begleitet. Schwerpunkt ist ein Kindergarten und eine Suppenküche für Kinder und arme Leute.

Der Not der total verarmten Bevölkerung entsprechend konnte mit Hilfe der Caritas der Erzdiözese Wien und der Technischen Hochschule Biberach das Sozialzentrum "Stephanus-Haus" gebaut, das 2007 eröffnet wurde. Das Zentrum steht der Bevölkerung ohne jegliche Berücksichtigung ihrer konfessionellen Zugehörigkeit zur Verfügung.

Wie arm die Leute sind, zeigt allein schon der Umstand, dass in den Wintermonaten der Baderaum die gefragteste Einrichtung des Sozialzentrums ist, da es in den armseligen Häusern kaum warmes Wasser gibt. Wichtig ist auch die medizinische Betreuung. Für 20 Personen stehen Betten zur Verfügung.

Die katholische Kirche in Moldawien besteht nach CCEE-Angaben offiziell seit 1993. Im Jahr 2000 wurde die erste Diözese des Landes errichtet und ein Bischof ernannt. Bloß ein Prozent der Bevölkerung in dem orthodoxen Land gehört der katholischen Kirche an.
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